Alles hat ein Ende

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. 

Wackeln hier die Wände dann - sind wir stets dabei. 

Wir feiern tüchtig bis der Tag beginnt,

wir wollen nicht nach Hause gehen. 

Karneval in Battern, ist - immer wieder schön. 

 

Hat der Geier Eier oder nicht, Hält dein Magen nicht was er verspricht.

Fehlt zum Tanzen dir auch heut die Kraft, weil die müden Glieder längst erschlafft.

Hau dir einfach ein paar Pille rein und du hoffst es wird wie früher sein,

als die hübschen Damen vom Ballett, zu dir waren immer lieb und nett.

 

Ja das war Wahnsinn, Doch heut geh‘ n wir lieber zur Theke.

Eiskalt wird der Wirt unsre Schulden kassier‘ n.

Das ist Wahnsinn. Ist es auch dort ziemlich enge.

Doch ich weis - ganz genau was ich will.

Ich hab ein klares Ziel:  Ich will Bier!!                                                                

 

Vom Bier keine Spur, - der Tisch ist leer. Und auch den Kellner – seh‘ ich nicht mehr.

Ich geh‘ kaputt – Mensch was hab ich für‘ n Brand. Ich weis nur eins, - jetzt ist Schluß!

Weil ich noch etwas trinken muß. Wo bist du, - sag mir wo bist du.

 

Liebling, ich bin doch schon längst an der Theke.

Handwarm wird der Wirt uns Malteser servier‘ n.

Das ist Wahnsinn. Der hilft gegen heiße Gefühle.

Doch ich weis - ganz genau was ich will.

Ich hab ein klares Ziel: Ich will Bier!!


Das letzte Hemd

Karneval, ein hartes Brot, das schadet der  Gesundheit.

Lustig sein, das ist genau wie Grippe nah am Tod.

Darum sich die elf Verräter hier auch schonen müssen.

Trinken nur noch Selterswasser essen trocken Brot.

 

Das letzte Hemd, daß haben sie versoffen,

das letzte Hemd wo kriegen die noch was?

Das letzte Hemd, die Kehle ist so trocken.

Das letzte Hemd wer macht sie wieder naß?

 

Ich geh gern zum Tanz mit dir, doch du willst immer tanzen.

Dabei habe ich etwas viel besseres im Sinn.

Ich kipp lieber ein paar kühle Bier mir in den Ranzen.

Dabei schwitzt man nicht so stark, und legt sich auch nicht hin.

 

Das letzte Hemd . . .

 

Meine Frau, die wartet nach der Sitzung schon zu Hause.

Ich schleich an der Wand ganz leise, doch dann rutsch ich aus.

Sie schlägt zu ganz fürchterlich und ohne eine Pause.

Ich kann nur noch lallen, doch sie schreit durchs Treppenhaus:

 

Das letzte Hemd, daß hast du nun versoffen,

das letzte Hemd wo kriegen wir noch was?

Das letzte Hemd, von nun an  bleibst du trocken.

Das letzte Hemd mit dir macht’s keinen Spaß!


Der Schnallenkopp

Der Schnallenkopp, der Schnallenkopp  hat eine Schnalle an sein Kopp.

Denn tut sich sein Geist entfalten, muß sie die Gedanken halten.

So viel Witz auf einem Haufen kannst nicht mal bei Westmann kaufen.

So viel Geist so viel Esprit, kurz gesagt ‘s ist ein Genie.

 

Tut ‘s mal wieder kräftig stinken, riecht er das mit seinem Zinken.

Nur die rote Haarespracht hat er von der Nachbarschaft.

Scharfe Augen, großes Maul, nein es ist nicht nur der Paul.

Denn er trinkt auch mal ein Bier. - Der Schnallenkopp sind wir.

 

Echte Narren

Echte Narren pinkeln gegen den Wind. Auch wenn sie dann die begoss'nen sind.

Echte Narren schwimmen gegen den Strom. Echte Narren brauchen kein Kondom.

 

Echte Narren, sind nie einsam aber schnell, ob mit dem Bierglas oder sexuell.

Immer durstig ist hier wohl ein jeder. Echte Narren sind so hart wie ihre Leber

 

Ja Batterns echte Schnallenköppe heben ihre Töppe

Und sie sagen einfach Prost, das ist ihr Trost

 

Echte Narren sind hart, aber gerecht. Trinken weiter, geht ‘s ihnen  auch schlecht.

Sie tun sich gern an der Theke ahlen, singen lautstark, wer soll das bezahlen.


Und komm ich heim

Der schlimmste Feind des Menschen ihr Leute merkt es wohl,

das ist und bleibt der Alkohol.

Drum hab ich mir geschworen, den Krepel bringst du um.

Und darum steh ich hier an der Theke rum.

Doch ich glaub ich bin zu schwach,

ich hab Angst noch zu verlier'n.

Obwohl ich sauf die ganze Nacht,

es gibt immer wieder neues Bier.

 

Doch komm ich Heim, dann krieg ich Hiebe. Und ich weiß nicht, was das bedeuten soll.

Ich hab höchstens dreißig Bier genascht. Doch sie schreit: "Du bist voll!"

 

Ich stehe auf dem Saale, da seh ich eine Frau.

Bei der sind auch nicht nur die Augen blau.

verschwinde liebe Sünde, so sage ich zu mir.

Doch sie wird immer schöner nach jedem Bier.

Ich bin kurz davor durchzudreh'n,

doch zum Glück löscht man das Licht.

Lieber Gott laß diesen Kelch an mir vorübergeh'n,

denn nach Hause trau' ich mich noch nicht.

 

Denn komm ich Heim, dann krieg ich Hiebe. Und ich weiß nicht, was das bedeuten soll.

Ich hab höchstens dreißig Bier genascht. Doch sie schreit: "Du bist voll!"

 

Das Licht geht wieder an, es war ja gar nicht weg.

Zwei Freunde brachten mich nach Haus, doch ich hab jetzt den Dreck!

Der letzte Schnaps war wohl zuviel, er hat mich voll entschärft.

Ich seh schon meine Frau mit Nudelholz und voll genervt.

Schon kommt sie zur Tür herein,

oh sie hat 'ne Flache in der Hand.

Komm mein Liebster  nimm erst mal 'nen Schluck,

damit du wieder richtig kannst.

 

Denn komm ich Heim, dann will sie Liebe. Doch ich bin viel zu schwach das durchzusteh'n.

Ja dann werd ich lieber meine Schuh anzieh'n und in die Kneipe geh'n.

 

Volltreffer

Otto wollt zur Sitzung geh´n, es war schon fast halb acht.

Seine Frau stand noch vorm Schrank, da hat er sich gedacht.

Schnell noch mal zum Kühlschrank hin, ich schieb mir noch was rein.

Doch der Senf lag auf dem Hemd, da hört er sie schon schrein.

Volltreffer, Volltreffer, wieder mal ein Tor.

Wenn du heimlich weiterfrißt, dann kommt ein Riegel vor.

Volltreffer, Volltreffer, du wirst wie ein Schwein, wie kann man nur so verfressen sei.

 

Paul steht an der Theke und zeigt grad` wie man es macht,

wenn man steht vorm Gegner und der Schieri gibt nicht acht.

Schnell ein Stoß, gestreckt das Bein, da gibt es einen Schlag.

Und die Kellnerin am Boden klagt:

Volltreffer, Volltreffer, wieder zwanzig Bier.

So `ne Schweinerei, sag warum bin ich denn bloß hier.

Volltreffer, Volltreffer, das ist echt gemein, wie kann man nur so besoffen sein.

 

Nach der Sitzung geht er heim ein Mädchen an der Hand.

Er will nur das eine, sie will erst zum Standesamt.

Diesmal trank er nicht zu viel und fühlt sich auch nicht schlapp.

Kurz darauf er ihr das Jawort gab.

Denn es war ein...

Volltreffer, Volltreffer, das war echt gemein.

Denn es war ein Treffer. Dieser Schuß ging rein.

Volltreffer, Volltreffer, wieder mal ein Tor.

Hast du keine Gummis mit, dann sieh dich eben vor.


Wir lassen den Dom in Kölle

Wir lassen den Dom in Kölle, denn da gehört er hin

In Battern macht so ‘n großes Ding doch wirklich keinen Sinn.

Uns  reichen unsre Kneipen und der Gemeindesaal.

Da feiern wir schon 50 Jahre, echten Karneval.

Da feiern wir schon 50 Jahr, den echten Karneval.

 

Ja, ja die Burschen sind lustig und die Mädchen sind gut.

So mancher es gleich auf dem Heimwege tut.

Und würden sie ‘s nicht machen, auch das ist ganz gewiß.

Dann gäbe  es so manchen Narren nicht.

 

Ja, alle die es machen, die sind gescheit.

Denn würden sie ‘s nicht tun, dann tät‘ es ihnen leid.

Wir machen ‘s alle gerne denn wir sind ziemlich schlau.

Wir rufen so gerne  B a t t e r n  H e l a u !

 

Doch sind wir einmal Rentner, dann möchten wir gern sehn,

wie andere für uns hier auf Batterns der Bühne stehn.

Sind wir dann einst bei Petrus woll‘n in den Himmel rein,

dann sagt er Mensch - die Jungs aus Battern laß mer gerne ein.


Wir wollen feiern

Wir wollen feiern, please give me a Wurscht.

Wir wollen feiern, von Wurscht, da gibt’s Durscht.

Rote oder schwarze nur nicht von der Katze.

Am besten sind deine, denn ich hab keine

 

Wir wollen feiern, please give me a Wein.

Wir wollen feiern, komm schenk noch mal ein.

Naß oder trocken, nichts kann schocken, rot oder weiße zuviel ist schei

 

Wir wollen feiern, please give me a Bier.

Wir wollen feiern, darum sind wir hier.

Große oder kleine, hübsche, feine, dunkle oder helle aber schnelle.

 

Wir wollen feiern, please give me a Schnaps.

Wir wollen feiern, wir machen Rabatz.

Kurze oder lange nicht von der Stange, selbstgebrannte von der Tante.

 

Wir wollen feiern, wir machen Musik.

Wir wollen feiern, singt alle ruhig mit.

Falsch oder richtig ist heut nicht wichtig. Klingts auch plärrig, Hauptsache närrisch.

 

Wir wollen feiern, kommt hakt euch mit ein.

Wir wollen feiern, wir woll‘n lustig sein.

Wir wollen feiern, vergeßt allen Mist.

Wir wollen feiern, kommt macht alle mit.

 

Ich muss mal Segnorita

Ich muss mal Segnorita, doch ich hab kein Papier.

Lass mich schnell auf dein Örtchen, ich will gar nichts von dir.

Nur ein Stückchen vielleicht, es kann ruhig das ND sein.

Oder besser das Volk, das wäscht wirklich alles rein.

 

La, la, la, la, la...

 

Die Wochenpost lob‘ ich mir, die hat so viel Papier.

Doch die Neue Zeit, die steht immer bereit.

Zur Not geht ‘s Tageblatt, doch das färbt immer ab.

Nur den Tag des Herrn, den nehm‘ ich nicht, den nehm‘ ich nicht.... so gern.


Die längste Nacht der Welt

Refr.     Na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na

Na, na, na, na, daß wird die längste Nacht der Welt.

 

Der Tag war ziemlich hart, doch das ist jetzt vorbei,

Bis Montag Früh der Wecker klingelt haben wir noch frei.

Bei uns hier auf dem Saal, da tanzt heut noch der Bär.

Da mußt du gar nichts haben, denn da bist du wer.

 

Hier bist du wieder Mensch, hier darfst du’s wieder sein.

Bestimmt lädt auch der Wirt dich gern mal auf ´n Gläschen ein.

Was immer dich auch plagt, hier hört man gerne zu.

Du bist im Handumdrehen gleich auf du und du.

 

Bestell `ne Runde Bier und wähl dein Lieblingslied.

Weil‘s hier bei uns auch ohne Geld noch gute Freunde gibt.

Und geht’s dann richtig los. Ja dann wird durchgemacht,

dann geht es volle Kanne durch die ganze Nacht.

 

Ende    Lapaloma auf ´m Sofa...

Lapaloma auf ´m Sofa...

Lapaloma auf ´m Sofa...

dann geht es volle Kanne durch die ganze Nacht.

 

       Na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na

Na, na, na, na, daß wird die längste Nacht der Welt.